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Infos zum Thema "K663/B54"
Die Bürgerinfo im Bürgerhaus (21. Juni, 19.00 Uhr) fand planmäßig statt und Herr Wensor (Amt für Straßen und Verkehrswesen ) informierte ausführlich über die Planungen des Ausbaus der Kreisstraße zwischen Bad Schwalbach-Hettenhain und der Bundesstraße 54. Ortsbeirätin Frau Ingrid Bär hat die Informationen vom Infoabend über die geplante Baumaßnahme K663 und der Bundestraße 54 hier für Sie zusammengefasst!
Pressespiegel: "Fußweg von Hettenhain ins Tal", 23.06.2010 - BAD SCHWALBACH, Von Sabine Posse
Spielplatz Hettenhain / Aufruf an alle Jugendliche
Liebe Kinder, Jugendliche und Erwachsene, schon mehrfach wurde darüber berichtet, dass in den Sandkästen vom Spielplatz Glasscherben und Schlimmeres gefunden worden sind (ich selbst habe auch schon welche gefunden und entsorgt).
Hey, wir waren alle mal jung und haben die Spielplätze unserer Heimat in der Abenddämmerung und in der Nacht belagert. Und wir haben uns damals auch nicht immer Gedanken darüber gemacht, was tagsüber auf dem Spielplatz passiert, wenn wir längst weg sind. Nein, früher war auch nicht alles besser - auch wir nicht. Aber heute könnte alles besser sein!
Die Flaschen, die Abends und in der Nacht liegengelassen werden, sind am Tage oft willkommenes Spielzeug im Sandkasten, das dann leider auch mal zu Bruch geht (Kleinkinder wissen ja noch nicht, dass Glas zerbrechen kann). Vor lauter Schreck eine Flasche zerbrochen zu haben, wird diese dann schon mal schnell und unbemerkt im Sand verbuddelt, bis das nächste Kind sie mit schmerzverzerrtem Gesicht entdeckt und seine Schnittwunden versorgen lassen muss.
Kleinkinder haben leider auch die naturgegebene Angewohnheit, sich jeden Mist in Mund zu stecken - auch vor Glasscherben machen sie nicht Halt. Das tun sie, weil sie mit dem Mund besonders gut fühlen können und jedes Material (das für uns völlig normal und längst bekannt ist) erst noch entdeckt und "probiert" werden muss. Was passieren kann, wenn ein Kind eine Glasscherbe schluckt, muss ich wohl nicht beschreiben.
Hier also mein Aufruf: Statt Geld und Zeit in ein besseres "Spielplatz-Schutzsystem" zu investieren (z.B. höhere Zäune, Wachschutz, ekliges Denunziantentum, etc...), wäre es doch für ALLE sehr viel einfacher und schöner, wenn Ihr die leeren Flaschen einfach in den Glascontainer zwischen Bürgerhaus und Spielplatz und den Müll in den Mülleimer werfen würdet. Das zeugt von Größe, Weitsicht, Multitaskingfähigkeit und letztlich auch guter Erziehung, wenn man immer noch an seinen Müll denkt, selbst wenn man mit dem Kopf bei ganz anderen Dingen wie Freund/Freundin/Schule/Job ist!
Vielen lieben Dank! :-)
NEUE TERMINE SIND JETZT ONLINE!
Ab sofort sind alle Termine bis April 2011 in der Rubrik Termine online! Sollte hier noch ein wichtiger Termin fehlen, bitte einfach eine Mail mit Datum, Veranstalter, Veranstaltungsort und ggf. kurzer Beschreibung des Termins an felix@hettenhain.de schicken!
Der Seniorenclub-Hettenhain stellt sich vor:
Wir treffen uns jeden 1. Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus zu einem losen Beisammensein bei Kaffee und Gebäck. Zum Gedankenaustausch, zum reden, musizieren, Vorträge hören, Filme oder Dias anzusehen. Wir freuen uns über ihren Besuch!
Ihre Ansprechpartner sind: Frau Ellen Wink, Tel.: 06124 – 2852 oder Frau Hannelore Hieß, Tel.: 06124 - 1348.
Herzlichen Glückwunsch zur neuen Homepage:
Wir gratulieren der Freiwilligen Feuerwehr Hettenhain und Jugendfeuerwehr Hettenhain sehr herzlich zu ihrem neuen und sehr gelungenen Internetauftritt! Ab sofort finden Sie alle Termine, Bilder, Infos zu den Einsätzen und sehr vielen weiteren Themen unter www.feuerwehr-hettenhain.de.
Wiesbadener Tagblatt, 29.12.2009 - Hettenhain
Die Hettenhainer Grenzbegehung stieß bei den Bürgern auf großes Interesse.RMB / Wolfgang Kühner
Auf Eschepeters Spuren
Von Thorsten Stötzer
GRENZBEGEHUNG 52 Bürger nehmen an traditioneller Wanderung der Feuerwehr teil / Ernst Jude erzählt
Die tiefstehende Sonne wärmt ein wenig das Gemüt der Wanderer auf dem Weg zum Parkplatz am Roten Stein, wo es Mettwurst und Brot für alle gibt. Seit 1987 brechen Jahr für Jahr Bürger aus Hettenhain am "Bündelchestag" auf Einladung der Feuerwehr zur Grenzbegehung auf - egal bei welchem Wetter. 2009 haben sie zumindest auf dem ersten Teil der Strecke einen hellen Himmel über sich. Der Blick über das freie Feld offenbart jedoch keine winterliche Traumlandschaft mehr. Eher gefleckt und gestreift liegen die Äcker nach einigen Tauwetterphasen da. Die nach Süden ausgerichteten Hänge sind beinahe schneefrei, obwohl es an diesem Morgen bitterkalt ist. Vereiste Wege machen den Grenzwanderern zu schaffen, auf verharschtem Schnee greifen die Schuhprofile besser.
Das Gras ist frostgrau. Doch obwohl sich die Hettenhainer Gemarkung eher herb präsentiert, macht sich eine stattliche Zahl an Einheimischen auf die sieben Kilometer lange Tour: 52 haben den Gang vor ihre Haustür nicht gescheut. "Es sind mehr Neu- als Altbürger dabei", erklärt Ernst Jude, der die Wanderer anführt. "Das Interesse ist in jüngster Zeit nochmal sprunghaft gestiegen", freut er sich.
Vom Feuerwehr-Gerätehaus geht es am Rabenkopf vorbei, hinauf zur kleinen Pause am Roten Stein. Hinter dem neuen Kreisel biegt die Gruppe in den Wald ab, durch ein Tälchen wandern sie in Richtung Aar, dann ein wenig flussab und schließlich über die Kreisstraße zurück in den Ort. Beim Roten Stein hätten sie vor gut 150 Jahren einem bekannten Zeitgenossen aus ihrem Dorf begegnen können, erläutert Jude. Peter Graumann hieß der Postkutscher, der die heutige B 275 häufig dienstlich benutzte. In Hettenhain, wo er 1811 zur Welt kam, nannten ihn die Leute den "Eschepeter", weil er in der gleichnamigen Ortschaft seine Ausbildung erhalten hatte. Seine Biografie ist auch in dem Buch enthalten, das 1995 zur 800-Jahrfeier des zweitgrößten Bad Schwalbacher Stadtteils erschien.
Jude zieht gerne den Band zu Rate, wenn er bei den Grenzbegehungen aus der Lokalgeschichte erzählt. Der Eschepeter war nun sogar eine anerkannte Persönlichkeit über seine engere Heimat hinweg. Besonderen Ruhm erwarb er sich durch seine Zivilcourage, als er um das Jahr 1850 den russischen Großfürsten Konstantin von Wiesbaden ins damalige Langenschwalbach fahren sollte. Mit sechs vorgespannten Pferden rollte die Galakutsche vor am Hotel "Zu den vier Jahreszeiten". Lange hatten der Schwager an den Zügeln und der adelige Passagier keine Freude aneinander: Der Fürst bedrohte den "Eschepeter" mit einer Pistole und befahl Galopp. Als der an einer Steigung das Tempo dennoch zurücknahm, flogen zwei Kugeln durch seinen lackledernen Hut und fügten ihm Streifschussverletzungen zu. Mit dem Peitschenstiel wies der Kutscher daraufhin den Großfürsten nachdrücklich auf die Beförderungsbestimmungen hin. Ein Adjutant landete nach einem Fußtritt bewusstlos im Straßengraben. Der Ort der Handlung soll sich nahe bei der Oberförsterei Chausseehaus befunden haben.
Ordnungsgemäß wurde Konstantin anschließend beim Posthalter Herber in Schwalbach abgeliefert. Ein Gericht sprach den Eschepeter später frei, seine Courage machte ihn zu einem der berühmtesten Männer im Nassauer Land, betont Ernst Jude im gefrorenen Schnee am Roten Stein.
Quelle: Mittwoch, 30. Dezember 2009 18:09 Uhr URL: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/untertaunus/bad-schwalbach/8112131.htm
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